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Historie kostnice - DE

Das berühmte Melniker Beinhaus
in der Krypta der Probstkirche

Das Beinhaus in Melnik gehört gemeinsam mit jenem in Sedlec bei Kutná Hora zu den größten in der Tschechischen Republik. Es findet sich unter dem Presbyterium der Kirche St. Peter und Paul. Rund um diese Kirche war im Mittelalter der Friedhof.


Er konnte während der Zeit zur Beerdigung der Gestorbenen aus der ganzen Pfarrsprengel nicht ausreichen und deshalb müssten die Totengräber die Reste der Gestorbenen – nämlich nur noch Knochen – ausgraben und ins Beinhaus tragen. Im Jahre 1787 wurde der Friedhof nach dem Erlass des Kaisers Josef II. aufgelassen. Alle Beinhäuser sollten damals vermauert werden. Der Friedhof befand sich dann bei der heiligen Ludmila Kirche in der Vorstadt.
Später, im Jahre 1891-92, war Zutritt ins Beinhaus wieder ermöglicht, aber der Zustand des Inneren der Krypta war jammervoll. Erst in den Jahren 1913 – 1916, während der Restaurierung der Kirche, trat der weltberühmte Wissenschaftler, Anthropologe MUDr. h.c. und RNDR. Jindřich Matiegka zum Fachstudium der hiesigen menschlichen Überreste und brachte sie wissenschaftlich in Ordnung.
Nach seiner Schätzung gibt es hier 10.000 bis 15.000 Menschen, die nicht nur aus Melnik und der nahen Umgebung stammten. Es wurden hier auch Ausländer festgestellt (meistens Sachsen und Schweden), die unweit der Stadt als Soldaten im dreißigjährigen Krieg gefallen sind. Ihre körperliche Überreste wurden später hierher gebracht.

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